Kyudo und der Blick über den „Karate – Tellerrand“
Um auch andere Aspekte von japanischen Kampfkünsten kennenzulernen, nahm Sensei Andreas Rosenhammer vom Ingolstädter Kyokushinkai- Dojo an einem VHS-Kurs teil, in dem er einen Einblick über das japanische Bogenschießen (Kyudo) bekam. Bekannt aus den Samurai-Filmen und –Erzählungen, ist diese Art des Bogenschießens auch noch heute in Japan beliebt, insbesondere bei traditionellen shintoistische Veranstaltungen.
Dabei wurde durch Dr. Haubner (4.Dan in Kyudo; im Gruppen-Bild sitzend- 3 v.l.) mit seinem Kyudo-Team die Grundzüge dieser asiatischen Variante das Bogenschießen den sechs Teilnehmern vermittelt, die über die sechs Unterrichtseinheiten dazu eine Anleitung erhielten.
Bevor jedoch man zu seinem ersten Abschuss mit einem mehr als zwei Meter großen Bogen kam, mussten die Teilnehmer mit Sensei Andreas die Zeremonie hierzu erlernen. Der nächste Teil bestand aus dem Aufnehmen und Einsetzen des Pfeiles in diesen „Langbogen“. Und am Schluss - dann endlich in der letzten Übungsstunde – durfte man den Pfeil abschießen. Doch nun erkannte man auch erst, wie schwierig das ganze doch ist, all diese Bewegungsabläufe korrekt zu vollziehen.
Umso beeindruckender war auch noch im Anschluss an die letzte Übungseinheit eine typisch japanische und beeindruckende Kyudo- Zeremonie mit drei Kyudo- kas, an dem auch der gegenwärtige Vizepräsident des Bayerischen Kyudo-Verbandes, Stefan Brendel, teilnahm.
Für Sensei Andreas waren es interessante Übungseinheiten und ermöglichte ihm auch, die anderen Facetten der japanischen traditionellen Philosophien und Kampfkünste mit langer Tradition kennen zu lernen.
OSU!




