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Deutsche Meisterschaft 2012

Mit viel Spirit zum Deutschen Meistertitel

Oyama-Karate Ingolstadt hat einen neuen Deutschen Meister in seinen Reihen

Georg Matuschik, der für den ausrichtenden Verein Oyama-Karate Ingolstadt e.V. startete, konnte mit großen Kämpferherz in seiner noch sehr jungen Karriere als Karate-Kämpfer den Deutschen Meister-Titel in der Nachwuchsklasse – Schwergewicht in einem dramatischen Endkampf gegen einen Kämpfer aus Berlin holen, der alle Zuschauer in der Halle von den Stühlen rieß.
Am letzten Wochenende konnte in Ingolstadt ein großes Kampfsportevent in der „Paul-Wegmann“-Mehrzweckhalle durch den ausrichtenden Verein -Oyama-Karate Ingolstadt e.V.- veranstaltet werden, der sein 10-jähriges damit feiern durfte, an dem auch der Stadtrat Herr Franz Liepold, der stellvertretende Sportamtsleiter Herr Christoph Jaumann und aus dem japanischen Konsulat-München Frau Vize-Konsulin Hiroko Kobayashi als Offizielle anwesend waren und mit Begeisterung die Wettkämpfe verfolgten. Dabei handelte es sich um die verbandsoffene Deutsch Meisterschaft in Karate im Kyokushinkai-Stil (Vollkontakt-Karate).Hierzu starteten 70 Kämpferinnen und Kämpfer aus 27 Vereinen in zehn Kategorien um ihren Meister für 2012 zu ermitteln. Auch Nationalkämpfer waren am Start, um sich für die anstehenden internationalen Wettkämpfe vorzubereiten.
Mit großer Spannung wurden die Kämpfe in der gut besetzten Halle von den Zuschauern, aber auch von den Kämpferinnen und Kämpfer erwartet. Auch der Ingolstädter Verein hatte sechs Kämpfer ins Rennen geschickt und hoffte auf die eine oder andere Platzierung. Dabei starteten die Lokalmatadoren Markus Schneider, Maximilian Schweller und Michail Lebedew in der Jugend-Klasse, Arno Schuster in der Nachwuchsklasse-Mittelgewicht, Eduard Schuster und Georg Matuschik in der Nachwuchsklasse- Schwergewicht.
Große Turniere werfen große Schatten, dazu später. In den ersten Kämpfen der Vorrunde standen die Karate-Kas von Oyama-Karate Ingolstadt mit Trainer Sensei Andreas Rosenhammer vor der Situation, dass Markus Schneider und Maximilian Schweller zum ersten Mal in der Jugend-Klasse kämpfen durften. Mit großem Kämpfer-Herz versuchten Schneider gegen den Kämpfer Jaschar Dzharsarov aus dem Verein AktivaSport Saxonia- Bad Lausik und Schweller den Karate-Ka Mahmoud Khalid aus dem verein Chikara Dojo Berlin zu besiegen. Doch beide wurden durch jeweils einer Fausttechnik vom Gegner zum Oberkörper empfindlich angeschlagen. Die Gegner bekamen jeweils hierfür eine halben Punkt (Wazari) von den Kampfrichter als Trefferwirkung zugesprochen, was zum Sieg der auswärtigen Fighter in den verbleibenden Wettkampfzeit führte. Auch nicht besser erging es leider dem Ingolstädter Michail Lebedew, der mit zwei harten Treffern auf den Bauch auf die Matte vom Kämpfer Ivan Rudyuk aus dem Verein Oyama- Karate Hannover geschickt wurde.
Nun mussten die verbleibenden Ingolstädter Fighter Arno Schuster, Eduard Schuster und Georg Matuschik ihr Bestes geben, um diesen Wettkampftag erfolreich für Oyama-Karate Ingolstadt noch gestalten zu können. Und dies taten sie auch. Arno Schuster, der auch zum ersten Mal auf der Matte stand, hat sich gegen drei Kämpfer Rouven Will aus Dojo Hamburg durchsetzen können und musste nur im Halbfinale gegen den Kämpfer Sean Lehmann aus dem Verein Dojo Chalottenburg-Berlin geschlagen geben. Somit konnte er noch um Platz drei kämpfen. Doch die Kämpfe zeigten ihre Spuren beim dem noch unerfahrenen Kämpfer Arno Schuster, so dass er gegen den Karate-Ka Memis Alpen aus dem Dojo Oyama-Karate Berlin aus verletzungsbedingten Gründen nicht mehr antreten konnte. Dennoch konnte sich Schuster aus Ingolstadt auf einen hervorragenden dritten Platz in der Mittelgewichtsklasse- Nachwuchs freuen.


Die dann stattfindenden Schwergewichts- Wettkämpfe in der Nachwuchsklasse wurden parallel zu dem Master – Klassen der Herren und Damen vollzogen, an dem noch die Ingolstädter Eduard Schuster und Georg Matuschik antraten. Schuster musste als erster ran. Trotz beherzten Fight über zwei Minuten, der sehr gleichwertig geführt wurde gegen seinen Gegner Silvio Scaduto aus dem Verein Oyama-Karate Berlin , entschieden die Kämpfer auf unentschieden. Eine Verlängerung von weiteren zwei Minuten brachte kein Ergebnis, so dass das Gewichtsurteil von mehr als zehn kg Gewichtsunterschied den Ingolstädter leider als Verlierer aus dem Turnier gehen hat lassen.
Nun ruhten die Hoffnungen auf Georg Matuschik, dessen Trainer Andreas Rosenhammer in den letzten Wochen trotz einer Verletzung in seinem Vorhaben stark unterstützte. Und es ging gleich im ersten Kampf richtig zur Sache gegen Thomas Kühn aus dem Verein MTV-München. Diese Auseinandersetzung auf der Matte konnte nach Kampfrichter-Entscheid eindeutig für sich als aktivere Kämpfer entscheiden. Auch die folgenden zwei weiteren Vorrundenkämpfe wurden zu Gunsten von Matuschik entschieden. Als jedoch der vierte Wettkampf anstatt, wusste bis dahin keiner, was an diesem Tag passieren wird. In diesem Fight gegen Bernhard Sabet aus ebenfalls dem Verein MTV -München bekam Matuschik einen Faustschlag in Gesicht, so dass seine Lippe aufgeplatzt war. Kurzseitig musste er dann vom Arzt behandelt werden, konnte dann den Kampf fortführen und sein Gegner erhielt eine große Strafe. Doch der Ingolstädter hatte sich davon nicht beeindrucken lassen. Im Gegenteil- mit großen Kämpferherz hatte er nun seinen Gegner besser im Griff und nahm mit einigen harten Fauststößen und Fußtechniken zum Oberschenkel die Kraft und Luft raus, so dass er knapp vor dem Ende sich geschlagen geben musste und Matuschik nun im Finale gegen den Karate-Ka Bejamin Pandzic aus dem Dojo Chikara Dojo Berlin stand. Und dieser Kampf war dann der beste, der ihm viele Sympathien einbrachte, nicht nur bei seinem Trainer Rosenhammer, nein sogar bei den Zuschauern, die bei diesem Wettstreit toppten. In den ersten Sekunden ließ es Matuschik recht ruhig angegehen, da er noch etwas entkräftet war vom Vorkampf. Doch durch die lautstarken Zurufe von seinem Trainer Rosenhammer und der Unterstützung der Ingolstädter Zuschauer, wurde von Sekunde zu Sekunde der Ingolstädter Kämpfer wieder stärker, ja er dominierte den Kampf auch zum Schluss. Es kam so wie es auch im Training oftmals trainiert wurde. Mit einem Hagel von Faustschlägen und einem auf die kurzen Rippen ausgeführten Halbkreistritt schickte Matuschik seinen Kontrahenten Bejamin Pandzic auf die Matte und stand nicht mehr auf. Damit war der neue Deutsche Meister in diesem hochkarätigen Wettkampf der Ingolstädter Georg Matuschik aus dem Dojo OYAMA-KARATE Ingolstadt, der ihm auch noch den Spiritpreis einbrachte. Mehr Infos zum Turnier finden sie unter www. oyama-karate.de!


Eindrücke und Bilder auf der Seite von KBUMM

Bericht Sportpanorama INTV

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Artikel Donau Kurier



www.oyama-karate.de